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Unsere Projekte

Iftar unter Nachbarn

Gemeinsam das Fasten brechen

Eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu seinen Nachbarn zu pflegen, ist für einen Muslim eine Selbstverständlichkeit und eine wichtige religiöse Pflicht. In den Überlieferungen unseres Propheten Muhammad (s.a.w.) wird der freundliche und respektvolle Umgang mit den Mitmenschen als ein wesentliches Zeichen des Glaubens beschrieben:

„Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Gast großzügig bewirten. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn gut behandeln. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll gute Worte sprechen oder schweigen.“ (Buhârî, Adab, 31)

Von der Theorie zur Praxis

Doch setzen wir diese tiefgreifenden Empfehlungen im Alltag ausreichend um? Oftmals kennen wir zwar unsere muslimischen Nachbarn, aber zu unseren nichtmuslimischen Mitmenschen im selben Haus oder in der Nachbarschaft besteht bedauerlicherweise nur wenig bis gar kein Kontakt. Dabei ist es für jeden Muslim eine wichtige Aufgabe, aktiv den Kontakt zu allen Nachbarn zu suchen. Kontakt aufzubauen bedeutet mehr, als sich nur einmal flüchtig vorzustellen – es heißt, echte Gespräche zu führen, Vorurteile abzubauen und sich auf menschlicher Ebene besser kennenzulernen.

Unsere Einladung zum Dialog

Wir, die Islamische Föderation (AİF), laden deshalb im gesegneten Monat Ramadan unsere nichtmuslimischen Nachbarn und Bekannten zu einem gemeinsamen Iftar (Fastenbrechen) ein. Mit dieser Initiative möchten wir nicht nur unsere nachbarschaftlichen Pflichten im Sinne unseres Propheten erfüllen, sondern vor allem den Grundstein für ein harmonisches und besseres gegenseitiges Kennenlernen legen. Denn gemeinsame Mahlzeiten verbinden die Herzen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.